Unser Tag begann wie der Gestrige : Frühstück um 9Uhr und Abfahrt um 10Uhr.
Wir verteilten uns samt Koffern auf 2 Vans, um zum ländlichen Dorf Gaibandha zu gelangen. Da der bengalische Fahrstil manchen unter uns Übelkeit und Kopfschmerzen bereitete, war die Stimmung in der ersten Hälfte unserer Fahrt eher auf dem Tiefpunkt.

Nach circa 3h hielten wir an einem bengalischen Restaurant, das sehr zu unserer Freude europäisches Essen anbot. Gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg und bekamen eine andere Seite von Bangladesch zu sehen. Der Unterschied zwischen Dhaka und der ländlichen Gegend war immens. Statt Hochhäusern und Stau, haben wir nun im Vorbeifahren die grünen Schwemmlandinseln, die Reisfelder und die Bananenplantagen sowie das Dorfleben erlebt.
Nach ca. 9 anstrengenden Stunden wurden wir an unserem Zielort (N 25°17'27.3'' E 89°32'48.4'') von einer Menschenmenge erwartet. Dies war erst der Beginn einer traditioniellen bengalischen Begrüßung. Im GUK-Quatier empfingen uns unsere Workshop-Partner und Mitarbeiter, die für uns Geschenke und Süßigkeiten bereithielten. Im Anschluss tanzte eine Gruppe von Grundschulkindern ein Lied vor, welches sie selber sangen. Wir fühlten uns sehr geehrt und waren emotional sehr gerührt.Nach dem großen Empfang wurden wir auf „Händen getragen“, denn man kümmerte sich um unser Gepäck und ein vielseitiges Abendessen wartete auf uns.
Schon bei unserer Ankunft wurden wir mit einem ländlichen Problem konfrontiert und uns wurde bewusst warum eine Taschenlampe auf der Packliste aufgelistet war, denn wir erlebten unseren ersten Stromausfall. Dieser wiederholte sich im Laufe des Abends des öfteren, auch als wir mit den Bengalen beim Essen saßen.
Wir knüpften die ersten Kontakte und waren aufgeregt die Bengalen näher kennenzulernen - Welches auf Gegenseitigkeit beruhte.
Nach dem Abendessen setzten wir uns alle zusammen und tranken unseren ersten Cha (Tee). Dies war die Garantie für noch weitere spaßige Tage mit den Bengalen...
Hallo ihr Lieben,
AntwortenLöschenso ein blog ist eine super Einrichtung, denn es entsteht der Eindruck, ein bisschen an eurer Reise und den ersten Erfahrungen teilnehmen zu können.
Gerne würden auch andere einen Kommentar schreibe.Der blog ist aber nicht freigegeben und viele scheuen die Veröffentlichung ihrer Zeilen an euch. Könntet ihr das bitte ändern?
Eine spannende und intensive Zeit und ganz liebe Grüße
Julia Krüger